Gesunde Routinen entwickeln, die du wirklich durchhältst 

von Marleen
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Lesezeit: 10 Minuten
Frau startet mit einem grünen Smoothie in ihre gesunde Routine am Morgen

Bestimmt kennst du diese Menschen, die schon frühmorgens gut gelaunt aus dem Bett springen, eine Yoga-Einheit absolvieren und ein Kapitel ihres aktuellen Buchs lesen – lange bevor du den ersten Kaffee des Tages in den Händen hältst. Ihr Frühstück haben sie am Abend zuvor vorbereitet, sodass sie morgens nur noch in den Kühlschrank greifen müssen.

Klingt beeindruckend, oder? Aber Hand aufs Herz: Eine Routine muss nicht perfekt oder „Instagram-tauglich" sein. Sie muss zu dir, deinem Tagesablauf und deinem Leben passen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Dein Gehirn lagert wiederkehrende Handlungen in den Autopilot-Modus aus und spart so Energie¹. 
  • Bis eine neue Gewohnheit von allein läuft, dauert es im Schnitt rund 66 Tage. Die Spanne reicht je nach Mensch und Vorhaben von etwa 18 bis 254 Tagen². 
  • Jede Routine folgt demselben Muster: Auslösereiz – Routine – Erfolg und Belohnung³. 
  • Feste Abläufe gelten in der Forschung als Zeichen psychischer Stabilität, nicht als Langeweile⁴. 

Doch wozu sind Routinen überhaupt gut? Tägliche Routinen schaffen Struktur im Alltag und wirken sich zugleich positiv auf dein Gehirn, deine mentale Gesundheit und dein Stresslevel aus. Studien zeigen: Wiederkehrende Gewohnheiten aktivieren bestimmte Hirnregionen, die Entscheidungen automatisieren¹. So sparst du Energie und stärkst gleichzeitig deinen Fokus.

    Warum fällt es uns so schwer, Gewohnheiten zu ändern?

    Gewohnheiten zu ändern fällt schwer, weil dein Gehirn eingespielte Abläufe in den Autopilot-Modus auslagert und damit Energie spart⁵. Alte Muster laufen ab, ohne dass du bewusst darüber nachdenkst. Meistens also auch dann, wenn sie dir eigentlich gar nicht mehr guttun. 

    Jede Entscheidung kostet dich mentale Kraft. Das ist praktisch, solange die Gewohnheiten gut für dich sind. Problematisch wird es, wenn alte Routinen dich eher blockieren als unterstützen. Warum? Weil viele Gewohnheiten kurzfristig angenehm sind, langfristig aber schaden können. 

    Ein Beispiel: Der Wecker klingelt früh am Morgen, weil du dir vorgenommen hast, Sport zu machen oder entspannt in den Tag zu starten. Doch statt aufzustehen, drückst du aus Gewohnheit auf „Snooze". Kurzfristig fühlt sich das gut an – schließlich gönnst du deinem Körper ein paar Minuten mehr Ruhe. Langfristig sorgt dieses Muster dafür, dass du gestresster und wahrscheinlich auch unzufriedener in den Tag startest. 

    Gründe, warum Veränderung schwerfällt:

    • Komfortzone: Alte Muster, wie beispielsweise der Snooze-Knopf, geben dir ein kurzfristig gutes Gefühl. 
    • Fehlende Struktur im Alltag: Ohne festen Plan oder ein klares „Warum" ist die Versuchung groß, in alte Muster zurückzufallen. 
    • Stress: Unter Druck greift dein Gehirn automatisch auf bekannte Abläufe zurück, selbst wenn dir diese langfristig nicht guttun. Schätzungen zufolge läuft ein Großteil unserer täglichen Entscheidungen unbewusst ab⁶. 

    Doch keine Sorge! Neue Routinen lassen sich einfacher etablieren, als du vielleicht gerade denkst. Mit klaren Zielen, kleinen Schritten und einem Plan, der zu dir und deinem Tagesablauf passt. 

    Schon kleine Veränderungen können helfen, alte Muster zu durchbrechen. Zum Beispiel, den Wecker ein Stück weiter wegzulegen. 

    Frau drückt morgens im Bett auf den Snooze-Knopf ihres Weckers

    Was in deinem Gehirn passiert, wenn eine Routine entsteht

    Wenn du eine Handlung regelmäßig wiederholst, wandert sie mit der Zeit von der bewussten Steuerung in tiefere Bereiche deines Gehirns. In den sogenannten Basalganglien werden solche Abläufe gespeichert. Dort sind auch Bewegungen, Emotionen und alte Routinen verankert³. 

    Jede Gewohnheit entsteht nach einem einfachen Prinzip: Auslösereiz – Routine – Belohnung. Ein bestimmter Ort, eine Uhrzeit oder ein Gefühl aktiviert eine Handlung. 

    Erlebst du diese als angenehm, schüttet dein Gehirn Dopamin⁷ aus. Das signalisiert: „Das hat gutgetan, wiederhol das." Mit jeder Wiederholung wird die Verbindung stärker, bis das Verhalten fast von allein abläuft. 

    Ein Beispiel: Nach dem morgendlichen Training den Lieblingskaffee trinken oder sich nach der Yoga-Session am Abend Zeit für ein Selfcare-Ritual nehmen. Auf diese Weise lernt dein Gehirn, das neue Verhalten mit Wohlbefinden zu verknüpfen. 

    So entstehen Muster, die deinen Alltag strukturieren und Sicherheit geben. Dein Gehirn unterscheidet dabei nicht zwischen hilfreichen und weniger hilfreichen Gewohnheiten. In erster Linie ist entscheidend, ob sie ein positives Gefühl auslösen. 

    Grundsätzlich gilt, dass sich alte Routinen meist nicht einfach löschen lassen. Aber du kannst sie ersetzen, zum Beispiel durch einen gesünderen Snack statt der gewohnten Süßigkeit am Nachmittag.


    Warum Gewohnheiten wichtiger sind als Willenskraft 

    Schon gewusst? Willenskraft gilt in der Psychologie oft als eine Art Muskel, der mit der Zeit ermüdet. Gewohnheiten hingegen laufen automatisch ab, ohne dass du ständig Energie aufbringen musst. 

    Wenn du gesunde Routinen etablierst, entlastest du dein Gehirn und schaffst Struktur im Alltag, die dich auch dann trägt, wenn die Motivation nachlässt. Nicht Stärke, sondern Beständigkeit bringt Veränderung. 

    Warum es wichtig ist, dein „Warum“ zu kennen

    Bevor du alte Gewohnheiten brichst oder gesunde Routinen entwickelst, frag dich: Warum will ich meine Gewohnheiten überhaupt ändern? 

    Vielleicht fühlst du dich oft gestresst, schläfst schlecht oder wünschst dir mehr Energie im Alltag. Wenn du dein persönliches „Warum" kennst und vielleicht sogar ein klares Bild von deinem Zukunfts-Ich vor Augen hast, entwickelst du eine emotionale Grundlage für Veränderung. Das macht es deutlich leichter, dranzubleiben.

    Routine, Ritual oder Gewohnheit: Wo liegt der Unterschied?

    Eine Gewohnheit ist eine einzelne automatisierte Handlung, eine Routine ein fester Ablauf aus mehreren Gewohnheiten und ein Ritual eine Handlung, der du bewusst Bedeutung gibst. Diese Übersicht hilft dir beim Einordnen:

    Infografik: Gründe, warum es schwerfällt, alte Gewohnheiten zu ändern
    Begriff Was dahintersteckt Beispiel
    Gewohnheit Eine einzelne Handlung, die weitgehend von allein abläuft Nach dem Aufstehen die Zähne putzen
    Routine Mehrere Gewohnheiten, die als fester Ablauf aufeinanderfolgen Aufstehen, Wasser trinken, Stretching
    Ritual Ein Ablauf, dem du bewusst eine Bedeutung gibst Die erste Tasse Tee in Ruhe am Fenster trinken

    Der Unterschied ist mehr als Wortklauberei. Eine Gewohnheit übst du einzeln ein, eine Routine baust du daraus zusammen. Und ein Ritual trägt dich oft besonders lange, weil du – aus den unterschiedlichsten Gründen – etwas damit verbindest. 

    Wie du eine Routine findest, die in deinen Tagesablauf passt

    Eine Routine passt dann in deinen Tagesablauf, wenn sie sich an deinem natürlichen Rhythmus orientiert und Raum für das lässt, was dir Energie schenkt. Wohlbefinden und Produktivität stehen dabei immer in einem wechselseitigen Verhältnis.  

    Bevor du startest, nimm dir einen Moment und frage dich: Was macht mich glücklich? Welche kleinen Dinge schenken mir Energie, Freude und Zufriedenheit? 

    Vielleicht ist es eine Tasse deines Lieblingstees am Morgen, ein Spaziergang in der Natur oder ein Dankbarkeitstagebuch. Diese Elemente sollten in deiner Routine genauso Platz haben wie Aufgaben und Verpflichtungen.

    Definiere deine ideale Routine

    Stell dir vor, dein Tag läuft rund. Was tust du, wie sieht dein Tagesablauf aus? Teile den Tag in kleine, machbare Zeitblöcke ein und überlege, welche Handlungen dich jeden Tag ein Stück näher zu deinen Zielen bringen. 

    Lass dich gerne von anderen Menschen inspirieren, aber denk daran: Nur du kannst bestimmen, wie dein idealer Tag aussieht. Das Leben einer anderen Person lässt sich niemals 1:1 auf deinen eigenen Tagesablauf übertragen. 

    Früher Vogel oder Nachteule?

    Ob Frühaufsteher oder Nachtschwärmer – jeder Körper tickt anders. Wenn du weißt, wann du dich besonders wach, ruhig oder kreativ fühlst, kannst du deine Routinen darauf abstimmen. Auf diese Weise wird Bewegung, Entspannung oder Selfcare zum natürlichen Teil deines Tages statt zur Pflicht. Der Schlüssel liegt darin, mit deinem Rhythmus zu arbeiten und nicht gegen ihn.

    Wie lange dauert es, bis Rituale zur Gewohnheit werden?

    Im Schnitt dauert es rund 66 Tage, bis eine Handlung von allein abläuft. Die Spanne ist allerdings groß und reicht je nach Person und Vorhaben von etwa 18 bis 254 Tagen². 

    Entscheidend ist dabei nicht Perfektion, sondern Konsistenz. Selbst wenn du mal einen Tag aussetzt, bleibst du auf Kurs, solange du immer wieder zurückkehrst. Jede Wiederholung stärkt die Verbindung zwischen Körper und Geist. Schon bald werden aus kleinen Handlungen stabile gesunde Gewohnheiten. 

    Gesunde Gewohnheiten: 10 Ideen für jeden Tag

    Die folgenden Ideen lassen sich einzeln ausprobieren. Such dir deshalb lieber erst einmal ein bis zwei Maßnahmen aus, die dich ansprechen, statt alle zehn auf einmal anzugehen.

    1. Nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken

    Ein Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen gilt als einfacher Einstieg in eine bewusste tägliche Routine⁸. Weil sich diese Gewohnheit mit kleinem Aufwand umsetzen lässt, bietet sie sich gerade zu Beginn an.

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    Gesunde Gewohnheiten formen deinen Alltag und stärken langfristig dein Wohlbefinden. NATURTREU Morgenritual lässt sich unkompliziert in jede Morgenroutine einbauen. 

    NATURTREU Morgenritual ist ein erfrischendes Getränkepulver auf Basis von Zitrone, Ingwer und Apfelessig. Das enthaltene Vitamin C unterstützt den Energiestoffwechsel⁹ und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung¹⁰ bei. 

    2. Starte mit fünf Minuten Bewegung 

    Schon wenige Minuten sanftes Stretching, ein paar Kniebeugen oder einfache Gymnastikübungen können den Stoffwechsel aktivieren und die Durchblutung anregen¹¹. 

    3. Bereite dir gesunde Snacks vor 

    Eine Handvoll Nüsse, frisches Obst oder Gemüsesticks können dir helfen, deine Energie über den Tag konstant zu halten. So bleibst du eher konzentriert und ausgeglichen. 

    4. Genieße bewusste Pausen 

    Ob eine Tasse Tee oder dein Lieblingskaffee, mach deine kurze Pause zu einem kleinen Wohlfühlritual. Diese Mini-Auszeiten schenken dir Ruhe und helfen dir, dich neu zu fokussieren. 

    5. Geh regelmäßig an die frische Luft 

    Ein kurzer Spaziergang am Morgen, in der Mittagspause oder am Abend ist gut für Körper und Geist. Frische Luft kann helfen, neue Energie zu sammeln. 

    6. Führe ein Dankbarkeitstagebuch 

    Schreibe jeden Morgen oder Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Mit dieser einfachen Übung gelingt es, positiven Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

    7. Gönn dir eine digitale Auszeit 

    So einfach kann Selfcare sein: Schau eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr auf dein Handy. Diese kleine Routine kann dir helfen, zur Ruhe zu kommen und Raum für Entspannung zu schaffen. 

    8. Setz dir ein tägliches Schritte-Ziel 

    Egal ob 5.000 oder 10.000 Schritte: Ein klares Ziel motiviert zu mehr Bewegung im Alltag. Schritt für Schritt bringst du so mehr Routine in deinen Tagesablauf. 

    9. Lege täglich für 10 Minuten die Beine an die Wand 

    Hast du schon einmal ausprobiert, abends für ein paar Minuten die Beine hochzulegen? Diese einfache Übung kann die Durchblutung unterstützen und die Beine entlasten¹². Gleichzeitig nimmst du dir einen Moment, um in dieser Zeit einfach mal nichts zu tun. 

    10. Atme tief durch 

    Nimm dir mehrmals am Tag einen Moment, um bewusst zu atmen. Tiefe Atemzüge können dein Nervensystem beruhigen¹³ und dich ins Hier und Jetzt bringen.

    Morgenroutine und Abendroutine: 2 Rahmen für deinen Tag

    Mit einer Morgen- und Abendroutine verfolgst du unterschiedliche Ziele. Am Morgen geht es ums Ankommen und Aktivieren, am Abend legst du den Fokus aufs Herunterfahren und Abschalten. 

    Wenn du sowohl den Beginn als auch das Ende deines Tages bewusst gestaltest, profitierst du auf lange Sicht von mehr Struktur und Wohlbefinden.

    Infografik mit 10 Ideen für gesunde Gewohnheiten im Alltag
    Morgenroutine Abendroutine
    Ziel Wachwerden, Klarheit, sanft aktivieren Reize reduzieren, Gedanken sortieren, zur Ruhe kommen
    Passende Bausteine Ein Glas Wasser, fünf Minuten Bewegung, kurz an die frische Luft Handy weglegen, Beine hochlegen, Dankbarkeitstagebuch
    Beispielhafte Auslöser Der Wecker oder die erste Tasse Kaffee Das Zähneputzen oder das Abendessen
    Typischer Stolperstein Zu viel auf einmal wollen Bildschirm (ob Handy, Tablet oder Fernseher) im Schlafzimmer

    Natürlich geht es im ersten Schritt nicht darum, für beide Tageszeiten eine Routine zu entwickeln. Lege den Fokus lieber auf den Morgen ODER den Abend – und starte erst einmal mit einer einzelnen neuen Gewohnheit.

    So hältst du deine Routine wirklich durch

    Jetzt weißt du, warum Routinen wichtig sind. Eine Routine zu starten ist allerdings das eine, sie langfristig beizubehalten das andere. Wichtig ist, dass deine Routine zu dir passt und Spaß macht. 

    Starte klein und steigere dich langsam 

    Überfordere dich nicht mit einer langen Liste an Dingen, die du sofort ändern möchtest. Beginne mit einer einzigen kleinen Gewohnheit, die dir möglichst leichtfällt. 

    Hast du erst einmal einen Erfolg erlebt, wird es einfacher, die nächste hinzuzufügen. Kleine Schritte führen zu großen Veränderungen. 

    Nutze visuelle Motivationshilfen 

    Wenn du eher der Typ „Planer" bist, kann ein Gewohnheitstracker oder ein Bullet Journal helfen. Hake jeden Tag ab, an dem du deine Routine durchgeführt hast. Die sichtbare Fortschrittskurve motiviert, dranzubleiben¹⁴, und du siehst sofort, wie weit du schon gekommen bist. 

    Frau bei ihrer Abendroutine mit Tee und Buch auf dem Sofa

    Verknüpfe deine Routine mit einem bestimmten Auslöser (Habit Stacking) 

    Neue Gewohnheiten halten besser, wenn du sie an bestehende Handlungen koppelst. In der Verhaltensforschung heißt dieses Prinzip Habit Stacking. 

    Trinkst du zum Beispiel jeden Morgen eine Tasse Kaffee? Nutze den Moment danach für deine fünf Minuten Stretching. So wird der neue Baustein ein natürlicher Teil deiner Morgenroutine. 

    Feiere kleine Erfolge 

    Jeder Schritt zählt. Zelebriere jede erledigte Gewohnheit mit einem bewussten „Hurra" oder einer kleinen Belohnung. Das können dein Lieblingssong oder ein paar Minuten Sonne im Park sein, so verstärkst du positive Gefühle. 

    Was tun, wenn du aus der Routine fällst? 

    Ein ausgelassener Tag macht deine Routine nicht direkt kaputt. Schwieriger wird es erst, wenn aus einem Tag eine Woche wird. Nimm dir deshalb vor, nach einer Unterbrechung möglichst am nächsten Tag wieder einzusteigen, gerne auch in einer kleineren Version. Fünf Minuten Spaziergang statt der halben Stunde zählen mehr, als du denkst. 

    Bleib flexibel 

    Dranbleiben ist gut, sei aber verständnisvoll mit dir selbst. Dein Tag verläuft nicht immer nach Plan, also passe deine Routine an, wann immer es nötig ist. 

    Finde deine persönliche Motivation 

    Denk immer wieder an dein „Warum" und stell dir vor, wie gut es sich anfühlen wird, wenn du diese Gewohnheit langfristig lebst. Innere Motivation trägt dich weiter als äußerer Druck. 

    Setze auf Unterstützung 

    Manchmal hilft Unterstützung aus dem Freundeskreis. Zum Beispiel könnt ihr die Challenge starten, jeden Tag 30 Minuten spazieren zu gehen. Gemeinsam macht es vielleicht mehr Spaß. Und so fällt es auch leichter, dranzubleiben. 

    Prüfe und passe deine Routine regelmäßig an 

    Nach einigen Wochen zeigt sich, was gut funktioniert und was dir keine Freude bereitet. Ist die geplante Joggingzeit am Morgen für dich stressig? Verschiebe sie auf den Nachmittag oder suche nach einer alternativen Aktivität. Vergiss nicht: Routinen sollen dich unterstützen, nicht blockieren.

    Kennst du schon die NATURTREU App?

    Auch bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann es manchmal schwierig sein, den Überblick zu behalten. Hier kommt die NATURTREU App ins Spiel: Dank integriertem Habit Tracker und praktischer Erinnerungsfunktion gelingt es ganz einfach, deine Einnahmen zuverlässig in deinen Alltag zu integrieren und ganz nebenbei eine Routine zu entwickeln, die wirklich zu dir passt.

    Fazit

    Warum gesunde Gewohnheiten leichter sind, als du denkst

    Neue Routinen in den Alltag einzubauen muss nicht kompliziert sein. Gewohnheiten brennen sich ins Gedächtnis ein, und das kann dir helfen, wenn es gesunde Gewohnheiten sind. Auch alte Routinen, die dir nicht guttun, lassen sich Schritt für Schritt ersetzen, wenn du sie bewusst wahrnimmst. 

    Gib dir ungefähr zwei Monate Zeit, um eine neue Gewohnheit aufzubauen. Anfangs kann es schwerfallen, nach und nach läuft sie fast von allein. Mit der Zeit entstehen so Routinen, die mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden in deinen Alltag bringen. Geduld, kleine Erfolge und Verständnis für dich selbst sind dabei gute Begleiter. 

    Und wenn du für den Anfang etwas suchst, das sich in Sekunden umsetzen lässt: Ein Glas Wasser mit NATURTREU Morgenritual fügt sich ganz einfach in deine Morgenroutine ein. Dank des enthaltenen Vitamin C trägt es außerdem zu einem normalen Energiestoffwechsel⁹ und zur Verringerung von Müdigkeit¹⁰ bei. 

    Häufige Fragen & Antworten

    Was ist eine Routine?

    Eine Routine ist ein fester Ablauf aus mehreren Gewohnheiten, die regelmäßig aufeinanderfolgen. Sie läuft weitgehend von allein ab und bringt Struktur in deinen Alltag.

    Wie lange dauert es, bis man sich an eine neue Routine gewöhnt?

    Im Schnitt dauert es etwa 66 Tage, bis eine neue Gewohnheit verankert ist. Je nach Person und Vorhaben reicht die Spanne von rund 18 bis 254 Tagen². Entscheidend ist Konsistenz, nicht Perfektion.

    Was sollte man täglich machen, um seinen Tagesablauf positiv zu gestalten?

    Tägliche Basisroutinen können einfache Dinge sein: nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken, jeden Tag 5.000 Schritte gehen, 5 Portionen Obst und Gemüse in die Ernährung einbauen, bewusste Pausen einlegen und tief durchatmen. Diese kleinen Schritte unterstützen dein Wohlbefinden.

    Wie viele neue Gewohnheiten schaffe ich gleichzeitig?

    In der Regel eine. Jede neue Gewohnheit braucht Zeit und Aufmerksamkeit – und die sind nun einmal begrenzt. Wenn die erste sicher läuft, kommt die nächste dazu.

    Warum sind Routinen gut für die Psyche?

    Routinen machen deinen Tag vorhersehbar. Vorhersehbarkeit senkt wiederum Anspannung. Forschende der Universität Bath ordnen feste Abläufe als Ausdruck psychischer Stabilität ein⁴.

    Welche Gewohnheiten machen glücklich?

    Glücklich machende Gewohnheiten sind solche, die positive Gefühle und Energie bringen. Dazu gehören Dankbarkeit, Bewegung, bewusste Pausen oder Zeit mit Freunden.

    Worin unterscheiden sich Gewohnheit und Sucht?

    Gewohnheiten sind handlungsorientiert, positiv oder neutral und kontrollierbar. Sucht ist ein zwanghaftes Verhalten, bei dem die Kontrolle verloren geht und negative Folgen auftreten können¹⁵.

    Einklappbarer Inhalt

    Quellen

    ¹ Gera, R., Or, M. B., Tavor, I., Roll, D., Cockburn, J., Barak, S., Tricomi, E., O’Doherty, J. P., & Schonberg, T. (2023). Characterizing habit learning in the human brain at the individual and group levels: A multi-modal MRI study. NeuroImage, 272, 120002. https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2023.120002 

    ² Frothingham, S. (2025, October 16). How long does it take for a new behavior to become a habit? Healthline. https://www.healthline.com/health/how-long-does-it-take-to-form-a-habit  

    ³ Warum mag das Gehirn Gewohnheiten | dasGehirn.info - der Kosmos im Kopf. (n.d.). dasGehirn.info. https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/warum-mag-das-gehirn-gewohnheiten  

    ⁴ Achim. (2026, March 9). Studie der Universität Bath: Routinen sind ein Zeichen psychischer Stabilität, nicht Langeweile. Zahlenblindheit - Psychologie & Persönlichkeitsentwicklung. https://zahlenblindheit.de/studie-der-universitaet-bath-routinen-sind-ein-zeichen-psychischer-stabilitaet-nicht-langeweile/  

    ⁵ Howarth, T. (2026, June 15). Your brain runs on autopilot most of the time. Here’s how to take back control. BBC Science Focus Magazine. https://www.sciencefocus.com/news/brain-autopilot-habits  

    ⁶ Neuroscience News. (2025, September 22). Most daily actions run on habit, not conscious choice. Neuroscience News. https://neurosciencenews.com/conscious-choice-neuroscience-29722  

    ⁷ Ikemoto, S., Yang, C., & Tan, A. (2015). Basal ganglia circuit loops, dopamine and motivation: A review and enquiry. Behavioural Brain Research, 290, 17–31. https://doi.org/10.1016/j.bbr.2015.04.018 

    ⁸ Mba, A. L. B. (2026, May 21). Is drinking water first thing in the morning best for health benefits? Healthline. https://www.healthline.com/nutrition/drinking-water-in-the-morning  

    ⁹ Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. 

    ¹⁰ Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. 

    ¹¹ Freutel, N. (2025, June 9). 5-Minute daily stretching routine. Healthline. https://www.healthline.com/health/fitness-exercise/daily-stretching-routine  

    ¹² Clinic, C. (2021, August 6). The yoga pose you need: The health benefits of legs up the wall. Cleveland Clinic. https://health.clevelandclinic.org/benefits-of-legs-up-the-wall  

    ¹³ Bentley, T. G. K., D’Andrea-Penna, G., Rakic, M., Arce, N., LaFaille, M., Berman, R., Cooley, K., & Sprimont, P. (2023). Breathing Practices for Stress and Anxiety Reduction: Conceptual Framework of Implementation Guidelines based on a systematic review of the published literature. Brain Sciences, 13(12), 1612. https://doi.org/10.3390/brainsci13121612  

    ¹⁴ Stojanovic, M., Grund, A., & Fries, S. (2020). App-Based habit building reduces motivational impairments during studying – an event sampling study. Frontiers in Psychology, 11, 167. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2020.00167  

    ¹⁵ Gesundheitskasse, A.-. D. (2026, February 19). Von Dopamin und Suchtverhalten bis zu Dopamin-Detox. AOK - Die Gesundheitskasse. https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/sucht/von-dopamin-und-suchtverhalten-bis-zu-dopamin-detox  

    Unsere Autorin:
    Marleen
     
    Ernährungswissenschaftlerin

    Begeistert von Gesundheitsthemen – und überzeugt davon, dass Sonnenschein und guter Kaffee mindestens genauso wichtig sind.